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Do’s & Dont’s beim Bewerbungsgespräch

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Worauf kommt es beim Bewerbungsgespräch wirklich an? Wie bereite ich mich vor? Wie bekomme ich den Job? Was sind do's und was sind dont's bei einem Bewerbungsgespräch?

Der erste Eindruck zählt

Jogginghosen-Look, Bad Hair Day und Mondayblues kennt wohl Jeder. Beim Vorstellungsgespräch sind das jedoch absolute no-gos! Schon der erste Eindruck sollte Sie als den idealen neuen Mitarbeiter im Kopf des Gegenübers verankern. Hier ein paar Regeln, die Ihren Gesprächspartner überzeugen.


Do's

Auftritt

Ein Lächeln im Gesicht, Augenkontakt im Gespräch und ein freundliches gepflegtes Erscheinungsbild sind die ersten Schritte zum sympathischen Eindruck. Stellen Sie sich mit ganzem Namen vor, wenn Sie Ihr Gegenüber begrüßen. So starten Sie freundlich und aufgeschlossen ins Vorstellungsgespräch.

Vorbereitung

„Warum bewerben Sie sich für diesen Job? Was macht Sie zum optimalen Mitarbeiter? Welche Position hatten Sie in Ihrem letzten Job?"
Machen Sie sich Gedanken über Ihre Bewerbung. Warum wollen Sie diesen Job? Warum sind Sie der Richtige dafür? Was spricht Sie an der Position besonders an? Nur keine Scheu im Gespräch, wer sich im Vorfeld viele Fragen selbst stellt, kann selbstbewusst und überzeugend antworten.
Nehmen Sie Ihren aktuellen Lebenslauf mit. Er kann im Gespräch eine Stütze sein und falls noch Daten benötigt werden, sind Sie bestens vorbereitet.
Initiative zeigen. Informieren Sie sich im Vorfeld über die Stellenausschreibung und sprechen Sie an, was Sie daran besonders interessiert. Das zeigt, dass Sie es ernst meinen mit Ihrer Bewerbung.

Interesse

Vielleicht tauchen Fragen im Zuge Ihrer Recherche auf. Ein Bewerbungsgespräch ist auch dazu da, Fragen zu stellen und tiefergreifende Infos über den Job zu erhalten. Sprechen Sie alles an, was noch unklar ist. Je mehr Unklarheiten beseitigt werden können, desto leichter finden wir gemeinsam heraus, ob der Job wirklich zu Ihnen passt.

Konzentration

Stellen Sie sicher, dass es beim Vorstellungsgespräch zu keinen unangenehmen Störungen kommt. Am besten schalten Sie Ihr Telefon währenddessen auf Flugmodus oder ganz aus.


Dont's

Zu spät kommen 

Jeder Arbeitgeber sucht verlässliche Mitarbeiter. Unpünktlich sein, ist eines der größten Tabus. Wenn Sie bereits zum Erstgespräch zu spät kommen, weil Sie verschlafen haben. Ihr Wecker nicht geläutet hat oder Sie schlicht und einfach vergessen haben, welche Uhrzeit vereinbart war, wird man Ihnen wohl sehr skeptisch entgegentreten oder gar keine Chance auf den Job geben.

Sich verstellen

Sie möchten professionell erscheinen und Ihr Bestes geben. Bleiben Sie dabei glaubwürdig. Seien Sie ehrlich und verstellen Sie sich nicht. Sie werden sich nicht wohlfühlen. Und Ihr Gegenüber wird es merken, wenn Sie sich zu sehr bemühen, jemand anders zu sein. Ebenso Lügen, über Ihre nicht vorhandenen Fähigkeiten, werden erfahrungsgemäß schnell entlarvt und könnten Sie in eine peinliche Situation bringen. Bleiben Sie charmant und ehrlich.

Lügen haben kurze Beine

„Welche Stärken und Schwächen haben Sie?" Stellen Sie sich diese Fragen im Vorfeld, um selbstbewusst antworten zu können. Was fällt Ihnen leicht? Auf was legen Sie besonderen Wert? Stehen Sie zu Ihren positiven Eigenschaften.
„Wo liegen Ihre Schwächen? „Ich habe keine" ist hier wohl die falsche Antwort. Zum Ersten ist es durchaus menschlich Schwächen zu haben, zum Zweiten werden Schwächen nicht immer als „schwach" interpretiert. Ungeduld kann auch ein Synonym für Zielstrebigkeit sein. Überlegen Sie sich, welche Eigenschaften Sie vielleicht als Schwäche einstufen können, die Sie aber in Ihrer Tätigkeit auch antreibt. „Zuspätkommen" als Schwäche zu nennen, davon rate ich ab.

Unpassende Fragen stellen

„Wann kann ich auf Urlaub gehen?" „Welches Firmenauto bekomme ich?" „Kann ich auch später mit der Arbeit anfangen?" „Wann ist die erste Pause?"
Natürlich möchte man vieles im Vorhinein wissen, hier gilt es gekonnt zu fragen. „Wie sieht es mit der Arbeitseinteilung aus?" „Gibt es bestimmte Urlaubszeiten oder Gleitzeit?" „Welche betriebsinternen Arbeitsmittel werden zur Verfügung gestellt?"
Lieber allgemein fragen, als mit der Tür ins Haus zu fallen. So vermeiden Sie einen falschen Eindruck und bekommen alle Infos, die Sie von Ihrem künftigen Arbeitgeber brauchen.

So punkten Sie auch nach dem Gespräch

Verabschieden Sie sich freundlich und bedanken Sie sich für das Gespräch. Nun heißt es warten und geduldig bleiben. Sie zeigen Initiative und starkes Interesse, wenn Sie sich nach ein paar Tagen melden und sich erkundigen, wie es mit der Entscheidungsfindung vorangeht. Alternativ können Sie eine nette Email an ihren Gesprächspartner schreiben. So bleiben Sie in Erinnerung und signalisieren, dass Sie den Job wirklich haben wollen.
Im Großen und Ganzen gilt: Bleiben Sie ehrlich und interessiert, wirken Sie freundlich und aufmerksam. So ist Ihnen ein guter erster Eindruck gesichert.

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Hilfreiche Infos für gelungene Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.

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